Gewohnheit

Die macht der Gewohnheit - sie ist riesig. Eigentlich ist sie so gut wie alles, was man überwinden muss, wenn sich Dinge ändern. Mit dem Rauchen aufhören? Kopf, Geldbörse und Körper sagen ja, Gewohnheit sagt nein.

Sich von dem ersten Freund trennen, mit dem man 6 Jahre zusammen war? Kopf sagt ja, Gewohnheit sagt nein.

Weshalb ist der Mensch so ein Gewohnheitstier? Klar, es muss Dinge geben die gleich laufen, die Ordnung im Leben schaffen und die der Gesellschaft dementsprechend nützlich sind, doch warum ist selbst im Privaten die Gewohnheit so mächtig?

Ich habe sehr lange versucht sie zu überwinden. Bin von Köln nach Berlin gezogen, bin innerhalb von Berlin zweimal umgezogen, bin wieder zurückgekehrt und sitze nun an meinem altbekannten Schreibtisch und schreibe diesen Eintrag. Klar, es war wahnsinnig spannend und aufregend, ich wäre gerne dort geblieben, aber für mein Studium ist wohl die Gewohnheit doch besser geeignet. Bald geht es wieder woanders hin - ich warte spannend darauf, welche Universität  mich zum Wintersemester annimmt. Dann heißt es wieder, mich auf neue Dinge einzustellen - was ich ja auch will! Unbedingt, so sehr. Doch das Vertraute lockt und bleibt im Hinterkopf.

 

 

Ich hoffe bald gelingt es mir, das Gewohnte hinter mir zu lassen und mich endlich in mein ersehntes Abenteuer namens Leben zu stürzen! Seit ihr auch Gewohnheitstiere, oder fällt es nur mir so schwer, sie zu ändern?

 

8.5.14 13:19

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